Bilderbuchrezension: Warum wir keine Tiere essen

Wir sind alle Erdenwesen – Earthlings kindgerecht

Wie können wir unseren Kindern anschaulich erklären, warum wir fortan vegan leben?

Das ist für uns eine der kniffligsten Herausforderungen in unserem neuen Dasein als Veganer*innen. Ganz sicher werden wir mit unseren Töchtern (Muckel ist 4 Jahre alt, und Minimuckel ist 10 Monate jung) nicht gemeinsam den Film „Earthlings“ gucken. So wichtig und eindringlich dieser Film auch ist – er ist voller Gewalt, welche selbst ich als Erwachsene noch nicht einmal 5 Minuten ertrage. Aber das Anliegen dieser Art von Dokumentationen sollte nicht verschwiegen werden: Das Leid, welches wir „Erdlinge“ unseren Mitgeschöpfen antun, darf nicht unter den Teppich gekehrt werden. Wie aber können diese unvorstellbaren Grausamkeiten so dargestellt werden, dass Kinder nicht sofort verschreckt werden, aber dennoch begreifen, dass da etwas gewaltig schief läuft auf der Welt?

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Unser erster Urlaubsgast: Tragen mit dem Kokadi Flip Babysize

„Menschen werden in das Leben getragen. Menschen werden durch das Leben getragen. Menschen werden aus dem Leben getragen.“

unbenannte-fotosession-029Das Tragen gehört zum menschlichen Leben.

In einigen Phasen ganz konkret: Der ungeborene Mensch wächst im Bauch der Mama heran, sie trägt ihn viele Monate. Der neugeborene Mensch kann sich nicht alleine fortbewegen, er wird zunächst lange Zeit durch sein Leben getragen. Und auch, wenn die Fähigkeit die Welt auf zwei Beinen zu erkunden bereits erlangt ist, wird immer noch häufig Geborgenheit, Nähe und Liebe auf den Armen vertrauter Menschen gesucht.

Auch Erwachsene werden durch ihr Leben getragen – wenn auch eher metaphorisch: Von geliebten Menschen oder einer göttlichen Kraft, welche ebenso Sicherheit und Vertrauen im Leben schafft.

Und schließlich werden Menschen – egal welchen Alters – auch aus dem Leben getragen, wenn sie versterben.

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Geburt und Schalom (Teil 3) – HypnoBirthing als Geburtsbegleiterin

wanne„Die Uhr tickt. Dieselbe Uhr und derselbe Ort wie vor fast vier Jahren. Nur diesmal achte ich nicht auf die Zeit. Ich bin vollkommen bei mir und meiner Tochter – die ich heute noch gebären werde. Alles ist anders. Ich schwimme von Welle zu Welle, hochkonzentriert. Das warme Wasser der Wanne, der wohlbekannte Duft des Geburtsöls und die sanfte Musik schaffen eine wohlige Atmosphäre. Mein Mann ist immer an meiner Seite und begleitet mich durch jede Phase der Geburt. Ich spüre den Schmerz deutlich – aber dieses Mal nicht in Verzweiflung, sondern in Geborgenheit und Zuversicht.“

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Geburt und Schalom (Teil 1) – HypnoBirthing als Weggefährtin

SchalomDie Uhr tickt. Noch zehn Minuten. Dann wird die PDA Wirkung zeigen – sagen sie. Um mich herum sind Menschen – doch ich fühle mich ganz allein. Allein mit meinem Schmerz. Ich blicke in die Augen meines Mannes – und schaue Liebe, aber auch Hilflosigkeit. Er würde mir so gerne diesen Weg erleichtern. Der Schmerz wächst – ohne Pause, wie ein Sturm. Es kann nicht schlimmer werden. DAS ist alles was ich ertragen kann. Zehn Minuten sind um. Die PDA zeigt keine Wirkung. Verzweifelt wende ich mich an die Frau neben mir: „Warum verspüre ich keine Linderung? Die Schmerzen sind nicht auszuhalten!“ Sie blickt auf ihr Klemmbrett und sagt: „Sie sind doch Theologin. Wenn jemand daran glauben muss, dass die PDA wirkt – dann ja wohl Sie!“

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