Einen Monat vegan ernähren – vegan geht eben nicht unsichtbar

Nun sind schon mehr als drei Wochen vergangen, seitdem wir uns dazu entschlossen haben, tierische Produkte von unserem Speiseplan zu verbannen. Insbesondere in den letzten Tagen ist uns die Tragweite dieser Entscheidung noch einmal bewusst geworden. Wir müssen uns nun die Frage stellen, wie heiß die Reibung zwischen Familie und Veganismus werden darf. Darf das Tierwohl den Familienfrieden stören?

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Einen Monat vegan ernähren – von echten Ärztinnen und Hobbyärzten

Kurz nachdem unsere Testphase zur Hälfte vergangen war, habe ich einen ersten Arzttermin gehabt, da ich meine Nahrungsumstellung ärztlich begleiten lassen wollte. Leider habe ich bei der Terminabsprache nicht aufgepasst, also saß ich an meinem Geburtstag im Wartezimmer… Bereits im Vorfelde habe ich von der Problematik erfahren, dass Veganer*innen und Ärzt*innen oftmals nicht die besten Freunde sind, um es freundlich auszudrücken.

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Einen Monat vegan ernähren – ein Zwischenfazit

Es sind nun zwei Wochen vergangen, seitdem wir den Entschluss gefasst haben, uns vegan zu ernähren. Für uns hat sich eine neue Welt eröffnet, wir haben unsere bisherige Lebensweise in Frage gestellt und vor allem erfahren, wie Mitmenschen mit dieser Entscheidung umgehen. Durch die Nahrungsumstellung mussten wir fast alle Gerichte, die wir bisher gekocht haben, über Bord werfen und umdenken. Wir erlebten viel Freude, ein neues Miteinander, aber auch neuen Gegenwind. Vegan zu leben ist keine Entscheidung, die nur dich selbst betrifft, sondern alle Menschen in deinem Umfeld.

 

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Einen Monat vegan ernähren – und was ist mit den armen Kindern???

Bei unserem Versuch, einen Monat lang vegan zu leben, bleibt es natürlich nicht aus, dass das auch einen Einfluss auf die Kinder hat. Sofort nach der Veröffentlichung des ersten Artikels zu dieser Reihe erreichte mich gleich der erste Kommentar, ob dann auch unsere Kinder zwangsweise vegan ernährt werden. So schwierig das gesamte Thema für uns selbst ist, umso schwieriger ist die Frage, inwieweit das einen Einfluss auf die Kinder haben sollte/müsste/dürfte.

Ich nehme gleich vorweg: innerhalb unseres Testmonats gibt es auf alle diese Fragen für uns noch keine klaren Antworten. Es ist eine unheimlich schwierige Frage und eine, die einen extrem großen Einfluss auf die Kinder hat. Bisher ist es auch die Frage, die in der Familie zu den hitzigsten Diskussionen geführt hat. Dieser Artikel ist von daher als Sammlung von Gedanken zu verstehen, auf die ich bisher noch keine Antworten gefunden habe, sie stellen auch nicht meine Meinung dar, sondern Standpunkte, die man vertreten kann oder auch nicht. Auch wenn ich schon viele Studien angeschaut habe, viele Meinungen gelesen habe, Pro und Contra abgewägt habe: wir haben für unsere Kinder noch keine klare Linie gefunden. Auch hierfür dient der „Probemonat“ – die Kinder sollen nicht vollends verwirrt werden. Trotzdem haben sich natürlich Änderungen ergeben, denn wir leben ja nicht aneinander vorbei.

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Einen Monat vegan ernähren – wie es dazu kam…

Ich habe ja bereits darüber berichtet, dass wir aktuell versuchen, uns einen Monat lang vegan zu ernähren. Wie es dazu kommen konnte – ihr erfahrt es hier.

Unser Speiseplan war bisher vor allem durch Fleischprodukte dominiert. Es gab, bis auf wenige Ausnahmen, kaum ein Gericht, in dem nicht in irgendeiner Form Fleisch verarbeitet wurde. Auf dem Frühstückstisch waren Leberwurst, Teewurst und Salami zu finden, ebenso Schinken, Fleischsalate und Fisch. Unterwegs gab es Currywurst, liebend gerne grillen wir, dabei werden auch gerne mal 5kg Fleisch auf einmal verbraucht. Ich hatte kein Problem damit, mir zur Einweihung meines neuen Grills ein 1,5kg Porterhouse alleine zu genehmigen. Kurz gesagt: Wir, vor allem ich, waren absolute Fleischesser.

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Vom Fluch oder Segen, plötzlich eine große Schwester zu sein

Im September des Jahres 2016 ereilte uns das zweite Mal das größte Glück, was einem auf Erden zuteil werden kann. Unsere Tochter erblickte das Licht der Welt, nach einer Geburt, wie man sie sich nur wünschen kann. Plötzlich waren wir zu viert. Auf einmal war das Einzelkind eine große Schwester. Das stellte natürlich nicht nur unser Leben als Eltern noch einmal gewaltig auf den Kopf, sondern auch das der großen Schwester.

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Wir sind wieder da – mit neuen Dingen im Gepäck

Nach einer mehrmonatigen Pause habe ich mich heute dazu entschlossen, den Blog wieder aufleben zu lassen.
Zwar hat mich die Kleinste noch immer voll im Griff, jedoch hat sich der Tagesrhythmus soweit normalisiert, dass ich immer wieder merke, dass ich anstatt der dritten Folge im Fernsehen auch gut und gerne einen Beitrag hätte verfassen können. Und genau das soll jetzt wieder regelmäßig geschehen.

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Es gibt noch so viel mehr zu lesen!

Ich muss zugeben: Ein Neugeborenes macht doch sehr viel Arbeit. Nicht, dass ich das nicht gewusst hätte, aber dennoch habe ich mir vorgestellt, dass ich mal eben nebenbei oder abends ein paar Artikel schreiben kann. Klar, die Zeit wäre da. Doch ehrlich gesagt habe ich die bisher dafür genutzt, mich einfach zu entspannen, abzuschalten. Das ist auch der Grund, dass hier in letzter Zeit eigentlich nie etwas Neues gepostet wurde – dafür möchte ich mich entschuldigen.
Doch es gibt auch gute Neuigkeiten:

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„Ich erklär‘ dir das: Wiederauferstehen können nur Jesus – und Zombies!“

halloween-1-von-1Vor nicht ganz zwei Wochen diente unser Haus als Basisstation für einen gesellschaftlich geduldeten Raubzug, der mit Erpressung und Androhung von Gewalt durchgesetzt wird. An diesem Tag ist für jeden sichtbar auch das Vermummungsverbot aufgehoben, könnte man doch angesichts der immer größer werdenden „Menschen“massen, die sich durch die Straßen bewegen durchaus von einer öffentlichen Veranstaltung reden. Opfer dieser Verbrechen sind zumeist diejenigen, die nicht daran gedacht haben, alle Lichter im Haus auszuschalten. Da es sich hier nicht um geplante Einzeltaten handelt, sondern das Ziel eine möglichst umfassende Ansteuerung verschiedenster Haushalte ist, gehören Eimer oder Rucksäcke mit zur Ausrüstung um möglichst viel Beute befördern zu können. Ziel ist es, den Zucker“bedarf“ für die nächsten zwei Monate zu decken.

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Stoffwindeln – Ein bisschen DIY

Stoffwindeleinlagen-003In meinem ersten Artikel über Stoffwindeln habe ich berichtet, wie wir zu der Entscheidung gekommen sind, bei unserem zweiten Kind Stoffwindeln auszuprobieren.
Meine Frau berichtet in ihrem Artikel über die verschiedenen Systeme und warum wir uns für das System entschieden haben, welches bald in unsere Kommode wandert.
Wir fanden jedoch die Vorstellung schön, etwas eigenes zu erschaffen. An dieser Stelle zeige ich, wie ein werdender Papa sich das erste Mal im Leben an die Nähmaschine setzt – und natürlich das Resultat.

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