Einen Monat vegan ernähren – vegan geht eben nicht unsichtbar

Nun sind schon mehr als drei Wochen vergangen, seitdem wir uns dazu entschlossen haben, tierische Produkte von unserem Speiseplan zu verbannen. Insbesondere in den letzten Tagen ist uns die Tragweite dieser Entscheidung noch einmal bewusst geworden. Wir müssen uns nun die Frage stellen, wie heiß die Reibung zwischen Familie und Veganismus werden darf. Darf das Tierwohl den Familienfrieden stören?

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Bilderbuchrezension: Warum wir keine Tiere essen

Wir sind alle Erdenwesen – Earthlings kindgerecht

Wie können wir unseren Kindern anschaulich erklären, warum wir fortan vegan leben?

Das ist für uns eine der kniffligsten Herausforderungen in unserem neuen Dasein als Veganer*innen. Ganz sicher werden wir mit unseren Töchtern (Muckel ist 4 Jahre alt, und Minimuckel ist 10 Monate jung) nicht gemeinsam den Film „Earthlings“ gucken. So wichtig und eindringlich dieser Film auch ist – er ist voller Gewalt, welche selbst ich als Erwachsene noch nicht einmal 5 Minuten ertrage. Aber das Anliegen dieser Art von Dokumentationen sollte nicht verschwiegen werden: Das Leid, welches wir „Erdlinge“ unseren Mitgeschöpfen antun, darf nicht unter den Teppich gekehrt werden. Wie aber können diese unvorstellbaren Grausamkeiten so dargestellt werden, dass Kinder nicht sofort verschreckt werden, aber dennoch begreifen, dass da etwas gewaltig schief läuft auf der Welt?

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Einen Monat vegan ernähren – von echten Ärztinnen und Hobbyärzten

Kurz nachdem unsere Testphase zur Hälfte vergangen war, habe ich einen ersten Arzttermin gehabt, da ich meine Nahrungsumstellung ärztlich begleiten lassen wollte. Leider habe ich bei der Terminabsprache nicht aufgepasst, also saß ich an meinem Geburtstag im Wartezimmer… Bereits im Vorfelde habe ich von der Problematik erfahren, dass Veganer*innen und Ärzt*innen oftmals nicht die besten Freunde sind, um es freundlich auszudrücken.

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Einen Monat vegan ernähren – ein Zwischenfazit

Es sind nun zwei Wochen vergangen, seitdem wir den Entschluss gefasst haben, uns vegan zu ernähren. Für uns hat sich eine neue Welt eröffnet, wir haben unsere bisherige Lebensweise in Frage gestellt und vor allem erfahren, wie Mitmenschen mit dieser Entscheidung umgehen. Durch die Nahrungsumstellung mussten wir fast alle Gerichte, die wir bisher gekocht haben, über Bord werfen und umdenken. Wir erlebten viel Freude, ein neues Miteinander, aber auch neuen Gegenwind. Vegan zu leben ist keine Entscheidung, die nur dich selbst betrifft, sondern alle Menschen in deinem Umfeld.

 

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Einen Monat vegan ernähren – und was ist mit den armen Kindern???

Bei unserem Versuch, einen Monat lang vegan zu leben, bleibt es natürlich nicht aus, dass das auch einen Einfluss auf die Kinder hat. Sofort nach der Veröffentlichung des ersten Artikels zu dieser Reihe erreichte mich gleich der erste Kommentar, ob dann auch unsere Kinder zwangsweise vegan ernährt werden. So schwierig das gesamte Thema für uns selbst ist, umso schwieriger ist die Frage, inwieweit das einen Einfluss auf die Kinder haben sollte/müsste/dürfte.

Ich nehme gleich vorweg: innerhalb unseres Testmonats gibt es auf alle diese Fragen für uns noch keine klaren Antworten. Es ist eine unheimlich schwierige Frage und eine, die einen extrem großen Einfluss auf die Kinder hat. Bisher ist es auch die Frage, die in der Familie zu den hitzigsten Diskussionen geführt hat. Dieser Artikel ist von daher als Sammlung von Gedanken zu verstehen, auf die ich bisher noch keine Antworten gefunden habe, sie stellen auch nicht meine Meinung dar, sondern Standpunkte, die man vertreten kann oder auch nicht. Auch wenn ich schon viele Studien angeschaut habe, viele Meinungen gelesen habe, Pro und Contra abgewägt habe: wir haben für unsere Kinder noch keine klare Linie gefunden. Auch hierfür dient der „Probemonat“ – die Kinder sollen nicht vollends verwirrt werden. Trotzdem haben sich natürlich Änderungen ergeben, denn wir leben ja nicht aneinander vorbei.

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Einen Monat vegan ernähren – wie es dazu kam…

Ich habe ja bereits darüber berichtet, dass wir aktuell versuchen, uns einen Monat lang vegan zu ernähren. Wie es dazu kommen konnte – ihr erfahrt es hier.

Unser Speiseplan war bisher vor allem durch Fleischprodukte dominiert. Es gab, bis auf wenige Ausnahmen, kaum ein Gericht, in dem nicht in irgendeiner Form Fleisch verarbeitet wurde. Auf dem Frühstückstisch waren Leberwurst, Teewurst und Salami zu finden, ebenso Schinken, Fleischsalate und Fisch. Unterwegs gab es Currywurst, liebend gerne grillen wir, dabei werden auch gerne mal 5kg Fleisch auf einmal verbraucht. Ich hatte kein Problem damit, mir zur Einweihung meines neuen Grills ein 1,5kg Porterhouse alleine zu genehmigen. Kurz gesagt: Wir, vor allem ich, waren absolute Fleischesser.

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