Wir sind wieder da – mit neuen Dingen im Gepäck

Nach einer mehrmonatigen Pause habe ich mich heute dazu entschlossen, den Blog wieder aufleben zu lassen.
Zwar hat mich die Kleinste noch immer voll im Griff, jedoch hat sich der Tagesrhythmus soweit normalisiert, dass ich immer wieder merke, dass ich anstatt der dritten Folge im Fernsehen auch gut und gerne einen Beitrag hätte verfassen können. Und genau das soll jetzt wieder regelmäßig geschehen.

Mitgebracht aus meiner Blog-Auszeit habe ich viel Neues, über dass es sich lohnt zu schreiben. Es ist zwar nichts weltbewegendes passiert zwischendurch, aber genug, um frische Themen präsentieren zu können.

Durch die Geburt unserer zweiten Tochter ergeben sich natürlich im Bereich der Erziehung ein Haufen neuer Probleme, Herausforderungen, Erfahrungen aber auch schöne Momente, die ich hier gerne teilen möchte. Wie wirkt sich das zweite Kind auf das Familienleben aus? Hegt die Erstgeborene schon Mordgedanken an ihrer Schwester, weil sie seitdem so viel einstecken muss? Ist Erziehung von zwei Kindern auf einmal doppelt so schwer? Oder doch einfacher? Ich versuche, all diese Fragen zu reflektieren und hoffe auf einen Meinungsaustausch.

Inzwischen bin ich knapp 10 Monate in Elternzeit, es liegt noch mindestens ein Jahr vor mir, tendenziell jedoch noch mehr. Als Papa ist das eher ungewöhnlich. Ich habe bereits in einigen Beiträgen darüber berichtet, dass in der Gesellschaft noch nicht so recht angekommen ist, dass auch Papas in Elternzeit gehen können. Inzwischen habe ich neue Erfahrungen gesammelt, die ich gerne weitergeben möchte.

Auch habe ich den Entschluss gefasst, mein Hobby der Fotografie etwas professioneller zu gestalten. Da ich hier aber einen etwas anderen Weg gehen möchte, passt es trotzdem ganz gut in diesen Blog, mehr dazu später.

Mit dem gestrigen Tag haben wir eine „Challenge“ gestartet. Wir werden mindestens einen Monat vegan leben. „Challenge“ in Anführungszeichen, da es für viele sicherlich keine Herausforderung darstellt – wer meinen Ernährungsplan vor dem 25.6.17 jedoch kannte, weiß, dass es mir sehr schwer fallen wird. Antonia bringt ein Jahr „Erfahrung“ als Vegetarierin mit, ich habe diese Zeit gehasst. Und ausgerechnet ich habe nun diese totale Umstellung unserer Ernährung ins Rollen gebracht. Es soll kein Foodblog werden, d.h. euch erwarten hier keine Rezepte. Was ihr jedoch finden werdet, sind die Fragen, inwieweit sich meine (zugegebenermaßen schlechte) Gesundheit verändert, was veganes Essen für das Familienleben bedeutet, was es für die Kinder bedeutet (oder eben auch nicht) und welche sonstigen Auswirkungen auf unser Leben das hat. Und wer weiß, vielleicht haben wir uns am Ende von der Droge „Tierprodukte“ entwöhnt und es stellt keine Herausforderung mehr dar, für immer so zu leben? Hier könnt ihr erfahren, ob wir kläglich scheitern oder an der Herausforderung wachsen.

Auch haben wir bei einem Thema die Flinte ins Korn geworfen. Wer in unseren Restmüll guckt, wird Pampers finden. Trotz der ganzen Arbeit, die wir in das Thema Stoffwindeln gesteckt haben. Wie es dazu kommen konnte, werdet ihr bald lesen können.

Viele Dinge, die wir uns damals in Sachen Erziehung vorgenommen haben, haben wir inzwischen verworfen, verändert, ersetzt, überdacht. Teilweise aus Faulheit und Inkonsequenz, teilweise aus Konfliktscheue, vor allem aber auch durch neue Erfahrungen und Erkenntnisse.

Wir würden uns sehr freuen, hier wieder einige Mitleser begrüßen zu dürfen! Wir freuen uns nach wie vor über jeden Kommentar.
Viel Spaß beim Lesen!

1 Gedanke zu “Wir sind wieder da – mit neuen Dingen im Gepäck

  1. „New post von klein und groß.“ Oh, da war ich aber überrascht, als mich diese Mail erreichte. Ich fand es sehr schade, dass ihr euren Blog so schnell aufgegeben habt, zumal ihr mir ja den Anstoß für meinen kleinen Blog gegeben habt. Dass ihr viel Neues zu berichten habt und wie sich euer Leben durch „die Neue“ verändert hat, bekomme ich ja täglich mit – es werden sicherlich spannende Beiträge. Und – die vegane Bolognese gestern war sehr lecker.
    LG Edelgard

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