Das sind wir

familieWir sind eine kleine, aktuell noch dreiköpfige Familie aus dem hohen Norden Deutschlands. In einem beschaulichen Dörfchen zwischen Nord- und Ostsee leben wir in einem Doppelhaus, dessen zweite Hälfte meine Eltern bewohnen.

 

Ich, Philipp, habe 1984 in Lübeck das Licht der Welt erblickt. Während des Abiturs habe ich dann Antonia kennen- und lieben gelernt und wir sind gemeinsam nach Kiel gezogen. Dort folgte nach dem Zivildienst das Studium der Sozialen Arbeit. In dieser Zeit haben sich meine Eltern nach einem neuen Haus umgesehen und wir wollten unsere kleine Familie erweitern. Das passt gut zusammen, dachten wir, sodass wir schließlich ins „neue“ Elternhaus zur Familiengründung zurückgezogen sind.

Nach der Geburt unserer ersten Tochter habe ich eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert. In diesem Beruf arbeite ich derzeit als Kundenberater. Seitdem meine zweite Tochter geboren ist, hat sich mein „Berufsbild“ jedoch sehr geändert. Nicht nur habe ich zwei Jahre lang Elternzeit eingereicht, nein, kurze Zeit später habe ich auch den Entschluss gefasst, nach diesen zwei Jahren gar nicht mehr wiederzukommen. Zumindest nicht bei diesem Arbeitgeber in dieser Funktion. Des Weiteren ist auch nicht geplant, dass ich bereits nach zwei Jahren wieder in den Beruf zurückkehre.
Meine größte Leidenschaft ist die Fotografie, welche ich aktuell jedoch mangels Zeit unterordnen musste. Das soll sich nun allerdings ändern! Dieses Hobby wird natürlich auch hier im Blog präsent sein. Ansonsten teile ich mit meiner Frau die Leidenschaft für Gesellschaftsspiele sowie für Filme und Serien.

 

Ich, Antonia, wurde 1985 ebenfalls in der wunderschönen Stadt Lübeck geboren. Schon vor meinem Abitur stand für mich fest: Das, was mich im Leben trägt, soll einmal meine Berufung werden. Und so entschied ich mich, evangelische Theologie zu studieren, mit dem Ziel, Pastorin zu werden. In diesen Zeiten des Umbruchs lernte ich 2005 meinen jetzigen Mann Philipp kennen. Ich wusste sofort: Solch einem Menschen begegnest Du nur einmal im Leben – er berührte meine Seele von Anfang an. Fortan gingen wir unseren Lebensweg gemeinsam. Kinder standen für uns nie zur Debatte: Sie waren schon immer fester Bestandteil unserer Lebensplanung!

2014-06-09 - MPS 025Während unserer Studienjahre in Kiel frönten wir unseren gemeinsamen Hobbys, zu denen auch noch die Leidenschaft für das fantastische Mittelalter zählt. Neben diesen Neigungen hege ich ein ausgeprägtes Interesse für Literatur aller Art – was wohl auch mit meinem „Bücherstudium“ zusammenhängt. Ich habe nebenbei mehrere Jahre im Buchhandel gearbeitet und diese Zeit sehr genossen. Schon bevor meine erste Tochter geboren wurde, waren meine Regale gut gefüllt mit Bilderbüchern und auch schon einiger pädagogischer Literatur. Jetzt hingegen explodieren sie fast… (Anmerkung von Philipp: das „fast“ kann gestrichen werden)

Als sich mein Studium dem Ende näherte, standen für mich zwei Dinge fest: Zum einen wollte ich zunächst keine Pastorin mehr werden, sondern als Theologin wissenschaftlich arbeiten. Zum anderen wünschte ich mir alsbald eine eigene Familie. Beide Wünsche wurden mir schnell erfüllt: Im Jahr 2012 wurde ich zum ersten Mal Mutter und kurz darauf begann ich meine wissenschaftliche Karriere im Rahmen eines empirischen Projektes zum Religionsunterricht in Schleswig-Holstein. Wissenschaft und Familie verträgt sich meiner Erfahrung nach allerbest: Auch mit nun zwei Kindern schaffe ich es, mein sehr hohes Pensum zu bewältigen – auch wenn der Plan, die Doktorarbeit noch 2017 abzugeben, leider wackelt.

 

 

Warum schreiben wir diesen Blog?

Wir waren schon immer Menschen, die sehr lange recherchieren, bevor eine Anschaffung getätigt wird. Beim neuen Bluray-Player mag das einfach sein – bei Kinderfragen jedoch nicht. Seit der aktiven Familienplanung eröffnete sich eine völlig neue, fremdartige Welt für uns. Vor allem aber haben wir schnell festgestellt, dass es zu 10 Problemen 20 Meinungen gibt – und dass wir uns oft mit 18 dieser Meinungen nicht anfreunden konnten.

Es fing schon an, als uns noch vor der Geburt unzählige Personen in unsere Erziehung reinreden wollten. Wir wurden regelrecht dazu aufgefordert, unser Kind nicht zu verwöhnen, es schreien zu lassen („irgendwann gibt es auf…“), es so schnell wie möglich aus dem „Elternzimmer“ zu bekommen, usw…
Ich könnte hier noch stundenlang Beispiele weiterschreiben, und ich bin mir sicher, dass es den meisten (werdenden) Eltern ähnlich ergeht.

2014-07-17 - Scharbeutz Strand 028Es fiel uns jedenfalls sehr schwer, gleichgesinnte Menschen zu erreichen, oder zumindest Menschen, die nicht sofort urteilen und verurteilen.
Webseiten oder Bücher, die mit unseren Ansichten größtenteils übereinstimmen, scheinen Nischenprodukte zu sein.
Daher entsteht hier „von klein und groß“. Wir möchten mit dieser Plattform von unserem Weg berichten. Nicht, damit andere ihn kopieren sollen (denn es gibt nicht DEN Weg), sondern einfach, um Anregungen zu geben und Andere an unseren Gedanken teilhaben zu lassen.
Und natürlich auch andersherum – denn selbstverständlich ist hier jegliche Diskussion ausdrücklich erwünscht, denn auch wir überdenken und bearbeiten unsere Ansichten jeden Tag aufs Neue.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Durchstöbern und Mitmachen.
Bei Fragen oder Anregungen, die nicht für andere bestimmt sind, hinterlasst uns gerne eine Nachricht.