Unser erster Urlaubsgast: Tragen mit dem Kokadi Flip Babysize

„Menschen werden in das Leben getragen. Menschen werden durch das Leben getragen. Menschen werden aus dem Leben getragen.“

unbenannte-fotosession-029Das Tragen gehört zum menschlichen Leben.

In einigen Phasen ganz konkret: Der ungeborene Mensch wächst im Bauch der Mama heran, sie trägt ihn viele Monate. Der neugeborene Mensch kann sich nicht alleine fortbewegen, er wird zunächst lange Zeit durch sein Leben getragen. Und auch, wenn die Fähigkeit die Welt auf zwei Beinen zu erkunden bereits erlangt ist, wird immer noch häufig Geborgenheit, Nähe und Liebe auf den Armen vertrauter Menschen gesucht.

Auch Erwachsene werden durch ihr Leben getragen – wenn auch eher metaphorisch: Von geliebten Menschen oder einer göttlichen Kraft, welche ebenso Sicherheit und Vertrauen im Leben schafft.

Und schließlich werden Menschen – egal welchen Alters – auch aus dem Leben getragen, wenn sie versterben.

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„Ich erklär‘ dir das: Wiederauferstehen können nur Jesus – und Zombies!“

halloween-1-von-1Vor nicht ganz zwei Wochen diente unser Haus als Basisstation für einen gesellschaftlich geduldeten Raubzug, der mit Erpressung und Androhung von Gewalt durchgesetzt wird. An diesem Tag ist für jeden sichtbar auch das Vermummungsverbot aufgehoben, könnte man doch angesichts der immer größer werdenden „Menschen“massen, die sich durch die Straßen bewegen durchaus von einer öffentlichen Veranstaltung reden. Opfer dieser Verbrechen sind zumeist diejenigen, die nicht daran gedacht haben, alle Lichter im Haus auszuschalten. Da es sich hier nicht um geplante Einzeltaten handelt, sondern das Ziel eine möglichst umfassende Ansteuerung verschiedenster Haushalte ist, gehören Eimer oder Rucksäcke mit zur Ausrüstung um möglichst viel Beute befördern zu können. Ziel ist es, den Zucker“bedarf“ für die nächsten zwei Monate zu decken.

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Geburt und Schalom (Teil 3) – HypnoBirthing als Geburtsbegleiterin

wanne„Die Uhr tickt. Dieselbe Uhr und derselbe Ort wie vor fast vier Jahren. Nur diesmal achte ich nicht auf die Zeit. Ich bin vollkommen bei mir und meiner Tochter – die ich heute noch gebären werde. Alles ist anders. Ich schwimme von Welle zu Welle, hochkonzentriert. Das warme Wasser der Wanne, der wohlbekannte Duft des Geburtsöls und die sanfte Musik schaffen eine wohlige Atmosphäre. Mein Mann ist immer an meiner Seite und begleitet mich durch jede Phase der Geburt. Ich spüre den Schmerz deutlich – aber dieses Mal nicht in Verzweiflung, sondern in Geborgenheit und Zuversicht.“

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Stoffwindeln – Ein bisschen DIY

Stoffwindeleinlagen-003In meinem ersten Artikel über Stoffwindeln habe ich berichtet, wie wir zu der Entscheidung gekommen sind, bei unserem zweiten Kind Stoffwindeln auszuprobieren.
Meine Frau berichtet in ihrem Artikel über die verschiedenen Systeme und warum wir uns für das System entschieden haben, welches bald in unsere Kommode wandert.
Wir fanden jedoch die Vorstellung schön, etwas eigenes zu erschaffen. An dieser Stelle zeige ich, wie ein werdender Papa sich das erste Mal im Leben an die Nähmaschine setzt – und natürlich das Resultat.

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Geburt und Schalom (Teil 1) – HypnoBirthing als Weggefährtin

SchalomDie Uhr tickt. Noch zehn Minuten. Dann wird die PDA Wirkung zeigen – sagen sie. Um mich herum sind Menschen – doch ich fühle mich ganz allein. Allein mit meinem Schmerz. Ich blicke in die Augen meines Mannes – und schaue Liebe, aber auch Hilflosigkeit. Er würde mir so gerne diesen Weg erleichtern. Der Schmerz wächst – ohne Pause, wie ein Sturm. Es kann nicht schlimmer werden. DAS ist alles was ich ertragen kann. Zehn Minuten sind um. Die PDA zeigt keine Wirkung. Verzweifelt wende ich mich an die Frau neben mir: „Warum verspüre ich keine Linderung? Die Schmerzen sind nicht auszuhalten!“ Sie blickt auf ihr Klemmbrett und sagt: „Sie sind doch Theologin. Wenn jemand daran glauben muss, dass die PDA wirkt – dann ja wohl Sie!“

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Hypnobirthing – ein Weg aus der Angst?

IMG_0814Als Vater und Ehemann musste ich bisher miterleben, dass ich sehr hilflos war, wenn es darum ging, meine Frau bei der Geburt zu unterstützen. Meine Frau berichtet in ihrem Artikel darüber, dass sie einen Weg gesucht hat, mit der Angst vor der zweiten Geburt umzugehen.
Sie hat mich darum gebeten, auch meine Sicht darzustellen, da es sich hier um eine Methode handelt, in der mindestens zwei Menschen involviert sind – und ich bin diese zweite Person.

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